Jugend an die Macht – Die Rebellion im Sport!
Beim 2. Young Leaders Sports Forum vom 9. bis 11. Oktober 2026 entwickelten knapp 40 junge Engagierte aus den Sportjugenden Dresden, Leipzig, Nürnberg, München und Stuttgart Ideen für mehr Mitbestimmung im Sportverein.
Auf Burg Schwaneck bei München hatten die Teilnehmenden eine gemeinsame Mission: Unter dem Motto „Jugend an die Macht – Die Rebellion im Sport!“ beschäftigten sie sich mit der Frage, wie junge Menschen in Sportvereinen nicht nur mitmachen, sondern auch wirklich mitentscheiden können.
Nach einem abwechslungsreichen Auftakt und Teambuilding beim Bash-Game, Kegeln und vielen Gelegenheiten zum Austausch und Kennenlernen wurde am Samstag die Rebellion gestartet. In verschiedenen Teams entwickelten die Teilnehmenden Ideen für eine jugendgerechtere Vereinsgestaltung. Im Mittelpunkt standen flexiblere Strukturen, echte Mitbestimmungsrechte und die Frage, wie junge Menschen für verantwortungsvolle Aufgaben gewonnen werden können. Dabei waren Eigeninitiative, Kreativität und Teamarbeit gefragt, denn es gab keine vorgefertigten Lösungen. So entstanden zahlreiche Ansätze, um den organisierten Sport weiterzuentwickeln.
Als besonderes Abendprogramm nach dem arbeitsintensiven Tag stand eine Führung durch den SAP Garden in München auf dem Programm, die Heimspielstätte des EHC Red Bull München und des FC Bayern Basketball. Dabei erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Organisation und Infrastruktur des professionellen Spitzensports.
Am Sonntag mussten die entwickelten Ideen dann den Praxistest bestehen. Vor einer Jury aus erfahrenen Vorstandsvertreter:innen Münchner Sportvereine präsentierten die Teams ihre Ergebnisse und stellten sich einer offenen Diskussion.
Dabei trafen unterschiedliche Perspektiven aufeinander: Während die jungen Engagierten mehr Gestaltungsspielraum und echte Entscheidungsmöglichkeiten forderten, verwiesen die Vereinsvertreter:innen auf bereits bestehende Beteiligungsmöglichkeiten und die Herausforderungen des Ehrenamts. Schnell wurde deutlich, dass es für gelingende Jugendbeteiligung beides braucht: junge Menschen, die Verantwortung übernehmen und ihre Ideen umsetzen wollen, und Vereinsstrukturen, die ihnen dafür Raum geben.
Die Diskussion zeigte, dass Veränderung nicht allein mit guten Ideen gelingt. Sie braucht gegenseitiges Verständnis, Vertrauen, Offenheit und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen. Wenn Jugendbeteiligung wirklich gelingen soll, sind junge Engagierte und erfahrene Vereinsverantwortliche gleichermaßen gefragt.
Nun gilt es, die Ergebnisse in die eigenen Vereine mitzunehmen, Veränderungen anzustoßen und weitere junge Menschen zum Mitgestalten zu ermutigen. Der Sport von morgen braucht junge Menschen, die etwas verändern wollen.
Werde Teil der Rebellion! Nicht irgendwann. Jetzt!
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